Project Description

Tenderlokomotiven (ab 1896 sächsische Gattung VII T)

1882 wurde die Sekundärbahnlokomotive, VII TS, „Rottwerndorf“ mit der ab 1892 bezeichneten Bahnnummer 1504 probehalber auf der
Kohlebahn eingesetzt. Dabei wurde das Durchfahren der Anschlüsse mit 82m Halbmesser in Hänichen getestet. 1886, im Jahr der
Auslieferung bei Hartmann in Chemnitz, überstellte die Bahnverwaltung die „Gottsched“ versuchsweise an die Kohlebahn. Der kurze
Achsstand erlaubte nach eingehenden Probefahrten das Durchlaufen der Anschlüsse von 82 m in Hänichen. Bis 1889 folgten noch
drei Maschinen („Dante“, „Voss“ und „Hebbel“). Der Bestand erhöhte sich 1896 um weitere sechs Loks.
Die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft reihte sie als Baureihe 98.70 in ihren Bestand ein.

Als Werklokomotiven hielten sich noch einzelne Exemplare bis in die 1960er Jahre. Die der Nachwelt erhaltene Lok „Hegel“
(98 7056) diente bis 1964 im Verschiebedienst des Bw Dresden Altstadt. Sie gehört gegenwärtig zum Fahrzeugbestand des
Verkehrsmuseums Dresden (VMD).